KickOFF - Saisoneröffnung in den EilersWerken

Saisoneröffnung der EilersWerke am 04. Mai 2013 mit gelungenem Auftakt - zur Fotogalerie (Fotos: Stelter/Kletzsch)

           

Ausstellung, offenen Werkstätten, ein umfangreiches Programm für Jugend und Technik, Oldtimer satt sowie Kultur und Kulinarisches erwarteten die Gäste des Veranstalters Förderverein der EilersWerke – Mobile Welten Hannover e.V. ganz nach dem Konzept der entstehenden Erlebnismobilitätswelt in Hannover Ledeburg.

Insgesamt mehr als 3.500 Besucher und mehr als 850 Oldtimer fanden den Weg zur Kick-Off-Veranstaltung der „EilersWerke Saisoneröffnung“.

 

5.000 qm Freifläche des 68.000 qm großen Gesamtareals der EilersWerke waren für die anreisenden Oldtimer reserviert. Unter den mindestens 30 Jahre alten Zwei- und Vierrädern aus unterschiedlichen Ländern fanden sich viele geschichtsträchtige Gefährte wie Sportwagen, Motorräder, Busse, Klassiker der Wirtschaftswunderzeit bis hin zu bulligen US-Limousinen oder „Arbeitstieren“ der 50 Jahre des 20. Jahrhunderts.

 

Mit dabei ein Panhard Ford aus den USA der frühen 20er, ein Mercedes 230 Cabriolet A von 1935 oder der sogenannte Fend Flitzer, ein Messerschmitt Kabinenroller.

Besondere Faszination bei Groß und Klein löste das staatstragende Flaggschiff, der einstige „Adenauer Mercedes“ 300 d Cabriolet D, aus, der ausschließlich von Könighäusern und als Regierungsfahrzeug genutzt wurde, sowie die Fraktion der Traktoren von Porsche bis Hanomag.

 

Tonnenschwere mechanische Seilbagger von 1935 und 1954, die historische Lokomobile von 1922 oder die Dampfmaschine von 1900 zeigten den Kontrast zum ultraleichten „Formula Student Rennwagen“ und den anreisenden Gästen auf historischen Fahrrädern.

 

Im Kernstück der EilersWerke, der 15.000 qm großen Industrie-Halle von 1901, präsentierten die EilersWerke Mobilität und Geschichte in einzigartiger Kulisse mit geführten Rundgängen.

Die ersten Exponate aus dem übernommenen Verkehrs- und Technik-Museum Stade, wie z.B. die umfangreiche Zweiradsammlung, überzeugten ebenso, wie die Ausstellung „100 Jahre Harley“ mit authentischen Szenerien und original Motorrädern der Epochen - das älteste „Milwaukee-Eisen“ von 1918 aus Belgien.

 

Mit großer Freude entdeckten die einstigen Eigner des Stader Verkehrs- und Technik-Museums die Begeisterung der Besucher für den neuen Standort der Stader Sammlung. Angereist in einem von nur zwei fahrbaren Setra Bussen S8 (bis 1967 gebaut) in Deutschland, zeigten sie Ihre Unterstützung des Projekts EilersWerke – Mobile Welten ebenso wie 15 Busse des internationalen Omnibustreffens mit einem Bus-Korso zum EilersWerke Saisonauftakt.

 

Für Begeisterung sorgten die zahlreichen Aktionen für Klein und Groß des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI). Der sprechende und tanzende NAO-Roboter, der Bau der Leonardo-Brücke mit einem Zimmermann, eine Wüstenrennbahn oder das Projekt „JeT-Challenge“ mit fernsteuerbaren Tourenwagen im Maßstab von circa 1:8 waren Anziehungsmagneten. Gleichzeitig repräsentiert der VDI damit einen wesentlichen Teil des Projekts EilersWerke – Mobile Welten, Jugend für Technik zu begeistern und stellt ebenso den Brückenschlag zur Historie des ehemaligen Louis Eilers Stahlbau Unternehmens und den heutigen EilersWerke dar: Louis Eilers war Mitgründer des Vereins zur Überwachung des Dampfkessels, dem Vorreiter des heutigen TÜVs sowie Mitgründer des VDIs.

 

Im „Garten der Sinne“ der EilersWerke fanden die Besucher einen Ort zum Entspannen inmitten des Geschehens bei kulinarischem Programm des Entenfangs Hannover, Café Velo und Massimo`s Eiscafé sowie musikalischer Unterhaltung.

 

Unter den Gästen zahlreiche Interessierte aus Wirtschaft und Politik, Verbänden, Nachbarschaft und Oldtimerfreunde.

Mit dabei u.a. Formel1 Legende Jochen Mass mit Autogrammstunde, Dr. Heinrich Esser, Geschäftsführer Fa. Sennheiser und Vizepräsident der IHK Hannover, Alexander Giese, Geschäftsführer Fa. Alex Giese.

 

Stimmen der Veranstaltung:

Formel1 Legende Jochen Mass:

„Ich bin begeistert von den EilersWerken, ein tolles Konzept und ein Projekt, das zunehmend wächst und an Akzeptanz gewinnt. Das Erhalten der historischen Gemäuer und Wiederbeleben alter Gewerke ist ein großer Nutzen für die Jugend. Und Dank der Präsentation der Studenten des selbstkonstruierten Formula Student Rennwagens auch noch mit Formel 1-Atmosphäre, genial!“

 

Dr. Heinrich Esser, Geschäftsführer Fa. Sennheiser und Vizepräsident der IHK Hannover:

„Toll, war es bei Ihnen. Eine sehr runde und gelungene Veranstaltung. Hut ab, was da in so kurzer Zeit geschaffen wurde!"

 

Alexander Giese, Geschäftsführer Fa. Giese:

„Was für ein Brückenschlag: Historie, Ausstellung, Oldtimer und Kinder begeistern. So ein Projekt hat Hannover gefehlt. Das ist ein Anziehungsmagnet für die ganze Familie. Wenn Herzblut arbeitet, kann die Stimmung kaum besser sein. Hoffentlich der Beginn einer neuen Aera in Hannover.“